Maribor, Kulturzentrum im Nordosten Sloweniens
Die Stadt liegt beiderseits der Drau zwischen dem Pohorje-Gebirge und den Slovenske Gorice-Hügeln auf etwa 275 Metern Höhe und bildet das Zentrum des östlichen Sloweniens. Mehrere Brücken verbinden die Uferviertel, während sich die historische Innenstadt am linken Flussufer erstreckt.
Die Siedlung erhielt 1254 Stadtrechte und entwickelte sich zu einem Handelszentrum, begünstigt durch die Lage an der Route von Wien nach Triest. Über Jahrhunderte prägten verschiedene Herrschaften das Stadtbild, bevor die Region nach dem Ersten Weltkrieg zu Jugoslawien kam.
In der Altstadt verbinden sich barocke Fassaden und schmale Gassen zu einem lebendigen Kern, in dem lokale Märkte und Cafés das Straßenbild prägen. Die Weinkultur zeigt sich in zahlreichen Kellereien und Weinstuben, die regionale Tropfen aus den umliegenden Hügeln anbieten.
Ein Sessellift verbindet das Stadtzentrum direkt mit den Skigebieten am Pohorje und fährt während der Wintersaison regelmäßig. Fußgänger können die Altstadt leicht durchstreifen, da die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen.
Das Haus der Alten Rebe bewahrt einen über 400 Jahre alten Rebstock, der noch immer Trauben trägt und als ältester dokumentierter Weinstock der Welt gilt. Jeden Herbst werden die Trauben geerntet und zu kleinen Mengen Wein verarbeitet.
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