Koper, Küstenstadt im Südwesten Sloweniens.
Koper erstreckt sich entlang der Adriaküste und bewahrt ein historisches Zentrum, das auf einer ehemaligen Insel liegt und venezianisch-gotische Fassaden, mittelalterliche Gassen und moderne Hafenanlagen vereint. Der Altstadtkern öffnet sich zum Wasser hin und zeigt Steingebäude, enge Durchgänge und Plätze mit Arkaden aus vergangenen Jahrhunderten.
Die Siedlung entstand während der römischen Herrschaft als kleine Insel namens Insula Caprea und erhielt später den Namen Justinopolis, als Flüchtlinge aus Tergeste vor den Langobarden im 6. Jahrhundert hierher kamen. Über die folgenden Jahrhunderte wuchs der Ort unter venezianischer Kontrolle und wurde erst im 20. Jahrhundert Teil Sloweniens.
Die Stadt gehört zu einer zweisprachigen Region, in der sowohl Slowenisch als auch Italienisch alltäglich gesprochen werden und auf Straßenschildern sowie in öffentlichen Einrichtungen zu finden sind. Diese sprachliche Praxis spiegelt die historischen Verbindungen zu beiden Kulturräumen wider und prägt den Alltag der Bewohner bis heute.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei die gepflasterten Gassen und Treppen festes Schuhwerk empfehlen. Der Hauptplatz liegt zentral und bietet einen Ausgangspunkt für Rundgänge durch die engen Straßen und zum Hafenbereich.
Der Glockenturm der Kathedrale beherbergt eine der ältesten Glocken des Landes, die seit dem Mittelalter läutet. Besucher können den Turm besteigen und die Mechanik dieser jahrhundertealten Konstruktion aus der Nähe betrachten.
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