Soča, Bergdorf in der Gemeinde Bovec, Slowenien
Soča ist eine Bergansiedlung in der Gemeinde Bovec, die sich über die obere Talsohle des Flusses Isonzo verteilt und etwa 491 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Das Gebiet wird von den Julischen Alpen umgeben und besteht aus mehreren kleineren Weiler, die über das Gelände verstreut sind.
Das Gebiet erlebte im 20. Jahrhundert mehrfache Grenzverschiebungen und Verwaltungswechsel, zunächst unter österreichisch-ungarischer Herrschaft, dann unter italienischer Kontrolle ab 1920. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es 1947 Teil Jugoslawiens und dann 1991 Teil Sloweniens.
Die Ansiedlung liegt am oberen Tal des Flusses Isonzo und wird von mehreren kleinen Weilern geprägt, die traditionelle alpine Lebensweisen pflegen. Die Häuser sind in den Hang gebaut und fügen sich in die natürliche Berglandschaft ein.
Das Gebiet ist am besten zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar und bietet wenig Infrastruktur wie Geschäfte oder Restaurants vor Ort. Besucher sollten ihre Vorräte und Ausrüstung von größeren Orten mitbringen, da die Ansiedlung sehr abgelegen liegt.
Die Gegend markiert die Quelle des Flusses Isonzo, der von hier aus durch Italien fließt und schließlich in den Golf von Venedig mündet. Dieses Quellgebiet ist einer der größten Schätze der Region und wenig bekannt unter Touristen.
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