Burg Maichau, Burgruine in Podgrad, Slowenien
Die Burg Mehovo ist eine Burgruine auf einem kegelförmigen Hügel über dem Dorf Podgrad, elf Kilometer südlich von Novo mesto und knapp zwei Kilometer westlich der Straße über die Gorjanci nach Metlika. Von der einst zu den größten und ältesten Burgen Krains zählenden Anlage sind nur spärliche Ruinen erhalten. Vom Hügel blickt man nach Norden über einen großen Teil Unterkrains und nach Westen bis zu den Steiner Alpen; die Gorjanci versperren die Sicht nach Metlika und Kroatien.
Die Burg Maichau entstand vor 1162, als Hartwik de Micho, Ministeriale der Grafen von Weichselberg, genannt wird; 1215 erscheint sie als castrum Michow. Die Grafen nutzten sie als Ausgangspunkt für Feldzüge über die Gorjanci in die Bela krajina und entlang der Kolpa. 1515 erstürmten aufständische Bauern die Burg und töteten den Pfandherrn Balthasar Mindorfer mit seiner Familie; um 1657 gaben die Paradeiser sie zugunsten von Ruperčvrh auf.
Der Name der Burg erscheint 1215 in lateinischen Quellen als castrum Michow und im Deutschen als Maichau. Nach 1848 wurden die erhaltenen Mauern als Steinbruch für die Schule, die barocke Kirche und das Pfarrhaus in Podgrad sowie für die Marienkapelle bei Vinja vas verwendet. Valvasors Stich von 1679 ist die beste bildliche Quelle für die Burg vor diesem Abbruch.
Der Ort ist am besten zu Fuss erreichbar, da er auf einem Hugel liegt. Feste Schuhe und etwas Zeit zum Erkunden sind zu empfehlen.
Ein historisches Bild von 1679 zeigt, wie die Burg ursprunglich aussah, bevor sie verfiel. Dieses alte Dokument hilft Besuchern, die heutigen Ruinen im Kontext ihrer fruheren Pracht zu verstehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.187 Mitwirkenden weltweit.