Urbanc-Haus, Kaufhaus im Zentrum der slowenischen Hauptstadt Ljubljana
Das Urbanc-Haus ist ein Secession-Gebäude in Ljubljana, das 1903 erbaut wurde und einen dreieckigen Grundriss mit einer sehr schmalen Fassade zur Prešeren-Platz aufweist. Das Erdgeschoss und die oberen Stockwerke waren ursprünglich als Verkaufsbereich für ein Warengeschäft gestaltet, mit einem prächtigen fünfstrahligen Treppenhaus, das die beiden Geschosse verbindet.
Das Gebäude wurde 1903 nach Plänen des Grazer Architekten Friedrich Sigmund erbaut, um die Geschäfte des Kaufmanns Felix Urbanc zu beherbergen, nachdem zwei ältere Gebäude bei einem Erdbeben beschädigt worden waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte es mehrmals den Besitzer und wurde 2010 renoviert, wobei es zur heutigen Galerija Emporium umgestaltet wurde.
Das Urbanc-Haus trägt den Namen seines ursprünglichen Besitzers, eines Kaufmanns, der hier sein Geschäft betrieb. Die Fassade zeigt typische Merkmale der Secession mit floralen und geometrischen Ornamenten, die die damalige Wertschätzung für handwerkliche Details widerspiegeln.
Das Gebäude befindet sich an einem zentralen Ort an der Prešeren-Platz und ist zu Fuß leicht zu erreichen; der schmale Fassadenbereich ermöglicht eine gute Sichtbarkeit von der Straße. Das Innere ist mit mehreren Geschoßen zugänglich, ideal zum Erkunden der Architektur und zum Einkaufen in den verschiedenen Läden.
Das Gebäude wurde bewusst mit einer extrem schmalen Fassade von nur etwa 5,5 Metern entworfen, um die beiden aufeinander treffenden Straßen zu erweichen. Diese ungewöhnliche Designlösung macht es zu einem architektonischen Meisterwerk, da der Architekt Schönheit und praktische Stadtplanung meisterhaft miteinander verband.
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