Gracar Turn, Renaissanceschloss in Hrastje, Slowenien
Gracar Turn ist eine Renaissance-Burg in Hrastje, die aus einem mehrstöckigen Wohnpalast innerhalb einer rechteckigen Anlage besteht. Die Struktur wird durch zwei quadratische Türme an den Ecken gestützt und bildet eine kompakte Festungsanlage.
Die Familie Grätzer aus Gradac erbaute die ursprüngliche Anlage im 14. Jahrhundert an diesem Ort. Der Bau wurde später umgestaltet und trägt bis heute den Namen, der von den ursprünglichen Erbauern stammt.
Der Schriftsteller Janez Trdina arbeitete hier und schrieb mehrere Werke, während er als Gast von Anton Rudež verweilte. Die Verbindung zur Gorjanci-Literatur machte diesen Ort zu einem Ort der literarischen Aktivität.
Die Burg liegt am nördlichen Rand von Hrastje in der Gemeinde Šentjernej und befindet sich in der Nähe des Kartäuserklosters Pleterje. Der Standort im Südosten Sloweniens ist gut erreichbar und bietet einen Überblick über die regionale Architektur.
Während des Zweiten Weltkriegs beschädigten Partisanenkämpfer Teile der Burg, was später aufwändige Restaurierungsarbeiten notwendig machte. Die Narben aus dieser Zeit sind noch heute in der Struktur sichtbar.
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