Mariä Heimsuchung, Filialkirche auf dem Rožnik-Hügel, Slowenien.
Die Mariä Heimsuchung ist eine barocke Wallfahrtskirche auf dem Rožnik-Hügel, erbaut 1740–1746 nach Plänen, die Candido Zulliani zugeschrieben werden, mit einer nach 1814 hinzugefügten neoklassizistischen Fassade. Im Inneren befinden sich drei Altäre und eine neorenaissance-Kanzel aus dem späten 19. Jahrhundert sowie ein von Janez Potočnik 1802 gemalter Kreuzweg.
Eine Kirche auf dem Rožnik-Hügel ist 1526 belegt, als sie einen Kupferkelch und drei Pfund Heller für den Kriegsdienst stellen musste; eine gotische Filialkirche der Pfarre St. Peter wird bereits 1461 erwähnt. 1740 abgetragen, wurde sie 1740–1746 unter dem Baumeister Abondi Donina neu errichtet, der Entwurf wird Candido Zulliani zugeschrieben. Am 13. August 1747 geweiht, 1785 durch die josephinischen Reformen geschlossen, 1809 von napoleonischen Truppen beschädigt, 1814 wiedereröffnet und 1823 mit einer neoklassizistischen Fassade versehen.
Die Kirche ist ein franziskanischer Filialkirche und Wallfahrtsort. Ihren Namen Mariä Heimsuchung erhielt sie 1836, als sie zur Filialkirche wurde. Das Altarbild von Valentin Metzinger (1746) ging verloren und wurde 1944 durch eine Kopie nach Jurij Šubicas Werk von 1887–1888 ersetzt. Die Kreuzwegstationen malte Janez Potočnik 1802.
Die Kirche befindet sich auf dem Rožnik-Hügel und ist zu Fuß oder mit anderen Verkehrsmitteln vom Zentrum Ljubljanas erreichbar. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da der Aufstieg auf den Hügel etwas Anstrengung erfordert.
Die Kirche bewahrt drei 1746 von Valentin Metzinger gemalte Altarbilder. Das Marienaltarbild ging verloren und wurde um 1887–1888 durch ein Werk von Jurij Szubica ersetzt; die heutige Fassung ist eine Kopie von 1944. Metzingers Bild der Heiligen Kosmas und Damian wird im Franziskanerkloster Ljubljana aufbewahrt.
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