Sitno, Mittelalterliche Burgruine in Ilija, Slowakei
Sitno ist eine Burgruine, die auf einem Berggipfel auf 850 Metern Höhe thront und mächtige Wehrmauern aufweist, die in natürliche Felsformationen des Geländes integriert sind. Die Überreste zeigen noch deutlich die Verbindung zwischen der Baukunst und der felsigen Umgebung, auf der sie errichtet wurde.
Der Bau der Burg begann um 1300, nachdem die Mongoleninvasion Central Europa erschüttert hatte und neue Befestigungen notwendig wurden. Die Anlage fungierte als wichtiger militärischer Stützpunkt zum Schutz der Bergbaugemeinden in der zentralslowakischen Region.
Der Berg ist seit Generationen Schauplatz volkstümlicher Überlieferungen, in denen verzauberte Ritter in seinen Tiefen schlafen und eines Tages zur Verteidigung des Landes erwachen sollen. Diese Legenden prägen bis heute, wie die Einheimischen diesen Ort wahrnehmen und weitergeben.
Die Ruine ist über markierte Wanderwege von Ilija oder vom Stausee Počúvadlo durch das Schutzgebiet erreichbar, wobei die Wege teilweise anspruchsvoll sind. Besucher sollten geeignetes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitbringen, besonders bei längeren Wanderungen in den höheren Lagen.
Die Burgen einer bemerkenswert dicken Wehrmauer von etwa 3,4 Metern und einem dreieckigen Wehrturm, der es Wachen ermöglichte, nähernde Eindringlinge aus mehreren Richtungen zu beobachten. Dieses durchdachte Verteidigungssystem offenbart die Sorgfalt der mittelalterlichen Planer beim Bau.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.