Slowakei, Republik in Mitteleuropa.
Die Slowakei ist eine mitteleuropäische Republik zwischen Österreich und Polen, die sich von den Donauniederungen durch bewaldete Mittelgebirge bis zu Gipfeln in der Hohen Tatra erhebt. Die nördlichen und östlichen Regionen beherbergen Kalksteinhöhlen, unterirdische Flüsse und mehr als sechstausend erfasste Karsthöhlen über das gesamte Gelände verteilt.
Nach Jahrhunderten unter der ungarischen Krone trat das Gebiet 1918 der neu gegründeten Tschechoslowakei bei, existierte kurzzeitig als separater Staat während des Zweiten Weltkriegs und erlangte am 1. Januar 1993 nach der friedlichen Auflösung der Föderalrepublik volle Souveränität. Dieser ruhige Übergang machte das Land zur jüngsten unabhängigen Nation Mitteleuropas.
Holzkirchen in den karpatischen Dörfern, Volksmusik in Bergsiedlungen und regionale Handwerke wie Töpferei oder Klöppelei spiegeln Jahrhunderte bäuerlicher und hirtlicher Lebensweise wider. Diese Traditionen bleiben vor allem in kleineren Gemeinden sichtbar, wo ältere Bewohner gelegentlich Trachten tragen und lokale Feste den Jahresverlauf prägen.
Bratislava liegt nur 55 Kilometer von Wien entfernt, während Bahnverbindungen größere Städte erreichen und Busse kleinere Bergstädte bedienen. In abgelegenen Nationalparks und Regionen, wo der öffentliche Verkehr seltener verkehrt, erweist sich ein privates Fahrzeug als praktischer für Besucher, die flexibel bleiben möchten.
Die Eishöhle Dobšinská bewahrt ganzjährige Eisformationen mit einer unterirdischen gefrorenen Fläche von rund 1.100 Quadratmetern, entstanden durch eine natürliche Luftströmung, die kalte Winterluft eindringen lässt und wärmere Sommerluft draußen hält. Dieser Mechanismus erhält ein konstantes Frostklima in mehreren Kammern, wo jahrhundertealte Stalagmiten aus klarem Eis weiterhin wachsen.
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