Kasprowy Wierch, Berggipfel im Landkreis Tatra, Polen.
Kasprowy Wierch ist ein Gipfel auf 1.987 Metern Höhe an der polnisch-slowakischen Grenze in den Westtatra. Vier Bergrücken treffen hier zusammen und schaffen eine exponierte Plattform mit Blick auf Täler auf beiden Seiten der Grenze.
Die Seilbahn auf den Gipfel wurde 1936 eröffnet und war damals die längste Pendelbahn der Welt. Der Bau dauerte zwei Jahre und ermöglichte erstmals auch im Winter einen einfachen Zugang zu dieser Höhe.
Der Name stammt von den slowakischen Hirten, die einst ihre Schafe auf den Bergwiesen weideten und das Gebiet nach dem weißen Kalkgestein benannten. Heute dient der Gipfel als beliebter Ausgangspunkt für Wanderer, die von hier aus in verschiedene Täler absteigen oder entlang der Gratkämme weitergehen.
Die Seilbahn bringt Besucher in zwei Abschnitten auf den Gipfel, mit einer Zwischenstation auf halbem Weg. Wanderwege führen ebenfalls nach oben, verlangen jedoch mehrere Stunden Aufstieg und ausreichende Kondition.
Eine Wetterstation auf dem Gipfel zeichnet seit Jahrzehnten Messdaten auf und half bei der Erforschung seltener Wolkenformationen. Die Station arbeitet auch heute noch und liefert Wetterdaten für die Region.
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