Zemplínska šírava, Stausee im Bezirk Michalovce, Slowakei.
Zemplínska šírava ist ein Stausee im Bezirk Michalovce in der Ostslowakei, der sich über eine Länge von 11 Kilometern und eine Breite von bis zu 3,5 Kilometern erstreckt. Die maximale Tiefe erreicht 14 Meter, und die Uferlinie wechselt zwischen flachen Stränden, bewaldeten Hängen und kleinen Buchten, die zum Baden und Entspannen einladen.
Der Stausee wurde zwischen 1961 und 1965 angelegt, um Kühlwasser für das nahegelegene Kraftwerk Vojany bereitzustellen und gleichzeitig eine Wasserreserve für die Region zu schaffen. Nach seiner Fertigstellung entwickelte sich das Gewässer rasch zu einem beliebten Erholungsgebiet für die Bevölkerung der Ostslowakei.
Der Name des Stausees stammt von der historischen Region Zemplín, die einst einen Großteil der Ostslowakei umfasste und deren Identität bis heute in der Gegend präsent ist. Die Ufergemeinden nutzen das Gewässer für Wassersport und Erholung, während die umliegenden Wälder und Wiesen Platz für Wanderungen und Radtouren bieten.
Der Zugang zu den Uferbereichen erfolgt über mehrere Ortschaften, wobei markierte Parkplätze und Pfade zu den Badestellen führen. Die Wasserqualität wird regelmäßig überwacht, und an sonnigen Sommertagen kann es an den beliebten Strandabschnitten recht voll werden.
Das Wasser aus dem Stausee fließt in den Fluss Laborec, der sich später mit dem Bodrog vereint und somit Teil eines größeren Flusssystems wird, das bis zur Theiß in Ungarn reicht. Diese hydrologische Verbindung spielt eine wichtige Rolle für die Ökosysteme entlang der Flussläufe in der Region.
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