Babia Góra, Berggipfel in den Westkarpaten, Slowakei.
Babia Góra erreicht 1.725 Meter Höhe und liegt an der Grenze zwischen Polen und der Slowakei in den Westkarpaten. Die Flanken wechseln zwischen felsigen Abschnitten und bewaldeten Hängen, die sich bis zur Baumgrenze hinaufziehen.
Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte im 18. Jahrhundert durch einen Naturforscher aus Wien. Grenzänderungen nach beiden Weltkriegen verlagerten den Gipfel mehrfach zwischen verschiedenen Verwaltungen.
Der Name kommt aus dem Altpolnischen und könnte sich auf Hexen beziehen, die hier nach Volkserzählungen ihre Versammlungen abhielten. Wanderer treffen heute noch auf Holzfiguren und kleine Kapellen, die Hirten vor Jahrhunderten an den Wegen errichteten.
Die meisten Routen starten von Dörfern auf polnischer Seite, wobei der Aufstieg mehrere Stunden dauert und steile Passagen einschließt. Wetterumschwünge treten schnell ein, daher sollte man zusätzliche Kleidung und ausreichend Wasser mitbringen.
An manchen Tagen zieht Nebel so tief über die Hänge, dass Wanderer nur wenige Meter weit sehen können. Der Wind formt die Bäume an der Waldgrenze in gebeugte Gestalten, die alle in dieselbe Richtung zeigen.
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