Nationalpark Babia Góra, Nationalpark in Kleinpolen, Polen.
Der Babia-Góra-Nationalpark schützt einen Berg an der Grenze zwischen Polen und der Slowakei, der sich über mehr als 30 Quadratkilometer erstreckt und hauptsächlich aus bewaldeten Hängen besteht. Der größte Teil der Fläche liegt auf polnischer Seite und umfasst dichte Nadelwälder in den oberen Lagen sowie Buchenwälder und Wiesen in den Tälern.
Die Region erhielt 1933 den Status eines Naturreservats, um die Pflanzen- und Tierwelt des Massivs zu schützen. Am 30. Oktober 1954 wurde das Gebiet offiziell zum Nationalpark erklärt und seine Verwaltung unter staatliche Aufsicht gestellt.
Das Territorium bewahrt traditionelle Holzkirchen und Überreste von Berglandsiedlungen, die das Erbe der lokalen Gemeinschaften widerspiegeln.
Das Wegenetz umfasst rund 50 Kilometer markierte Wege und neun Lehrpfade, die durch verschiedene Höhenstufen führen. Wanderer finden in Markowe Szczawiny eine Herberge, die als Ausgangspunkt für längere Touren dienen kann.
Über 630 Arten von Gefäßpflanzen wachsen im Park, verteilt über mehrere Vegetationszonen von den unteren Wäldern bis zu den Gipfelregionen. Moose und Pilze treten in mehr als 1500 Varianten auf, was die Landschaft zu einem wichtigen Standort für Biologen macht.
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