Žilinský kraj, Verwaltungsregion in der Nordslowakei
Die Žilina-Region ist ein Verwaltungsgebiet im Norden der Slowakei, das etwa 6.800 Quadratkilometer Bergland umfasst. Das Gebiet erstreckt sich über Teile der Westtatra, der Orava-Berge und der Moravsko-Sliezske Beskiden und wird von mehreren Flussläufen durchzogen.
Das Gebiet war vor 1920 Teil des Königreichs Ungarn und erhielt seine heutige administrative Struktur 1996 mit elf verschiedenen Bezirken. Diese Umgestaltung spiegelt die politischen Veränderungen wider, die mit der modernen Entwicklung der Slowakei einhergingen.
Das Gebiet beherbergt mehrere UNESCO-Welterbestätten, darunter das traditionelle Dorf Vlkolínec und historische Holzkirchen in Tvrdošín und Leštiny. Diese Orte zeigen die lokale Handwerkskunst und religiöse Architektur, die über Generationen hinweg gepflegt wurde.
Die Hauptstadt Žilina verfügt über gute Verkehrsanbindungen und ist das wirtschaftliche Zentrum der Region mit bedeutenden Industrieanlagen. Besucher finden dort Dienste und Infrastruktur, die größeren Städten ähneln.
Der Váh-Fluss durchfließt das Gebiet und wird von sechs größeren Nebenflüssen gespeist, die das Wasser aus verschiedenen Bergketten sammeln. Dieses Flusssystem prägt nicht nur die Landschaft, sondern unterstützt auch lokale Ökosysteme und historische Wasserkraftanlagen.
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