Katarínka, Klosterruinen in den Kleinen Karpaten, Slowakei.
Katarínka ist eine Klosterruine im Kleinen Karpaten in der Slowakei, bestehend aus Steinmauern, einem teilweise erhaltenen Turm und den Resten einer Kirche inmitten des Waldes. Die Anlage war ursprünglich ein Franziskanerkloster und folgt einem Renaissancestil, der in den erhaltenen Mauern und Bögen noch gut erkennbar ist.
Im Jahr 1618 wurde an der Stelle einer älteren gotischen Kapelle ein Franziskanerkloster gegründet, das der Bevölkerung der Region als geistliches Zentrum diente. Kaiser Joseph II. ordnete 1786 im Rahmen seiner Kirchenreformen die Auflösung des Klosters an, woraufhin die Anlage nach und nach verfiel.
Katarínka ist ein Wallfahrtsort, zu dem Gläubige aus der Umgebung kamen, um zu beten und religiöse Feste zu begehen. Noch heute besuchen Menschen die Ruinen zu Fuß, oft als bewusste Pilgerreise durch den Wald.
Die Ruinen liegen im Wald und sind vom Dorf Dechtice aus zu Fuß erreichbar; der Weg ist nicht anspruchsvoll, aber festes Schuhwerk wird empfohlen. Das Gelände ist jederzeit frei zugänglich und es gibt keine Eintrittskarte oder feste Öffnungszeiten.
Der Turm der Klosterkirche überstand den Verfall dank seiner massiven Renaissancekonstruktion und steht noch heute aufrecht im Wald. Bei bestimmten Lichtverhältnissen im Morgengrauen wirft er lange Schatten auf die umgebenden Trümmer, was den Ort zu einer beliebten Adresse für Fotografen macht.
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