Outamba-Kilimi-Nationalpark, Nationalpark im Nordwesten von Sierra Leone
Outamba-Kilimi ist ein Nationalpark im Nordwesten von Sierra Leone mit Savannenwald, Grasland und Galeriewäldern. Das Gebiet erstreckt sich über zwei durch den Little Scarcies River getrennte Abschnitte mit unterschiedlichen Lebensräumen.
Das Gebiet war zunächst 1974 ein Wildreservat, wurde aber 1986 zum ersten Nationalpark von Sierra Leone erklärt. Die offizielle Anerkennung erfolgte 1995 durch Gazette-Veröffentlichung.
Die Susu in der Pufferzone praktizieren traditionelle Lebensweisen und teilen ihr Wissen über die lokale Umwelt mit Parkmanagern. Ihre Präsenz prägt das Alltagsleben rund um das Schutzgebiet.
Man erreicht den Park von Freetown aus mit etwa 6 Stunden Fahrt bis nach Kamakwie, danach folgt eine Überquerung mit der Kabba-Fähre zum Parkeingang. Es ist ratsam, die Fahrt gut zu planen und die Fährverbindung vor Reiseantritt zu prüfen.
Das Gebiet beherbergt neun Primatenarten, darunter Westschimpansen, die in den Waldbeständen leben. Der See Idrissa bietet ganzjährig Wasser und zieht Nilpferde und Elefanten an, die man häufig dort antreffen kann.
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