Magdalenen-Inseln-Nationalpark, Nationalpark auf Vulkaninseln nahe Dakar, Senegal.
Das Îles des Madeleines Nationalpark ist eine Gruppe von felsigen Inseln mit steilen Klippen, die etwa vier Kilometer von der Küste Dakars entfernt liegen. Das Schutzgebiet erstreckt sich über insgesamt 45 Hektar und umfasst mehrere unbewohnte Inselformationen mit einer reichen Meeresumgebung.
Der französische Naturforscher Michel Adanson erforschte die Inseln 1749 und dokumentierte dort einen riesigen Baobab-Baum mit Schnitzeien von Seeleuten aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Die Inseln dienten damals als ein wichtiger Orientierungspunkt und Rastplatz für Seefahrer auf ihren Handelsrouten.
Der Name der Inseln stammt aus dem Französischen und bezieht sich auf das Magdeleinen-Fest, das an diesem Ort gefeiert wurde. Die Einheimischen sehen diese Inselgruppe als wichtigen Rückzugsort für Seevögel und schützen ihn durch bewusste Besucher-beschränkungen.
Besucher fahren von der Gegend Soumbediounne in Dakar mit einem motorisierten Pirogen zu den Inseln hinaus, was eine grundlegende Bootsfahrt erfordert. Ein Führer ist vor Ort obligatorisch und hilft bei der Navigation durch die felsige Landschaft und bei der Beobachtung der Tierwelt.
Die Inseln sind ein wichtiger Brutplatz für mehrere spezialisierte Seevogelarten, darunter Rotschnabel-Tropikvögel und Kormorane. Ornithologie-Enthusiasten können während ihrer Besuche die Nistplätze dieser seltenen Vögel aus der Nähe beobachten.
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