Paramaribo, Hauptstadt am Suriname-Fluss, Suriname
Paramaribo ist die Hauptstadt von Suriname am Ufer des Suriname-Flusses, etwa 15 Kilometer vom Atlantik entfernt. Die Stadt erstreckt sich über ein erhöhtes Gelände mit breiten Straßen, Holzhäusern und modernen Gebäuden, umgeben von tropischem Grün und Wasserstraßen.
Eine indigene Siedlung bestand hier bereits 1613, bevor französische und später englische Siedler eintrafen. Die Niederländer übernahmen das Gebiet im 17. Jahrhundert und entwickelten es zur administrativen Hauptstadt ihrer südamerikanischen Kolonie.
Der Name stammt vom Stamm der Surinen, die hier vor der europäischen Kolonialisierung lebten. Die Stadt zeigt heute eine Mischung aus niederländischen, kreolischen, hinduistischen und javanischen Einflüssen, sichtbar in Moscheen, Synagogen, Tempeln und Kirchen, die oft nur wenige Straßen voneinander entfernt stehen.
Der internationale Flughafen liegt etwa 40 Kilometer südlich der Stadt und verbindet das Land mit der Außenwelt. Innerhalb der Stadt bewegen sich Besucher zu Fuß im historischen Zentrum oder nutzen Minibusse für weitere Strecken.
Der historische Kern wurde 2002 von der UNESCO als Welterbe anerkannt wegen seiner einzigartigen Kombination aus niederländischer Kolonialarchitektur und lokalen Bautraditionen. Viele Gebäude sind aus Holz gebaut und zeigen verzierte Veranden und Fensterläden, die in dieser Klimazone selten so gut erhalten sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.