Forte de São Jerónimo, building in São Tomé and Príncipe
Das Forte de São Jerónimo ist eine Steinmauer an der Küste von São Tomé, die Portugal während seiner Herrschaft über die Insel errichtete. Es hat einfache, aber solide Steinmauern und lag strategisch nah am Meer, um Schiffe und die Küste zu schützen.
Das Fort wurde 1566 von portugiesischen Kräften erbaut, um die Insel zu schützen und die Kontrolle über das Gebiet zu bewahren. Im Laufe der Jahrzehnte, besonders im 18. Jahrhundert, wurde es wahrscheinlich umgebaut und erweitert, um seinen Zweck besser zu erfüllen.
Der Name des Forts ehrt den Heiligen Hieronymus, eine Tradition aus der portugiesischen Kolonialzeit, viele Orte nach Heiligen zu benennen. Diese Namengebung zeigt den Einfluss der portugiesischen katholischen Bräuche, die bis heute in der lokalen Kultur nachwirken.
Das Fort liegt in Água Grande und ist leicht von der Innenstadt aus zu erreichen, indem man den Schildern folgt. Der Ort ist ruhig und bietet eine einfache Besichtigung mit kleinen Aussichtspunkten, von denen aus man das Meer und die umliegende Landschaft überblicken kann.
Das Fort war nicht nur eine Verteidigungsanlage, sondern beherbergte auch ein Kirchengebäude, die Igreja de Nossa Senhora do Mar, die 1774 erbaut wurde. Diese Verbindung von Militär und Religion zeigt, wie der Glaube im Alltag der Inselbewohner während der Kolonialzeit verankert war.
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