Krak des Chevaliers, Mittelalterliche Festung in Al-Husn, Syrien
Krak des Chevaliers ist eine Kreuzritterburg in Al-Husn, Syrien, die auf einem Hügel steht und aus zwei konzentrisch angelegten Mauerreihen mit Türmen und befestigten Tordurchgängen besteht. Die Anlage wurde aus lokalem Kalkstein errichtet und erstreckt sich über mehrere Ebenen mit Innenhöfen, Kapellen, Hallen und unterirdischen Speicherräumen.
Kurdische Truppen errichteten die Burg im Jahr 1031 als lokalen Stützpunkt. Die Johanniter übernahmen die Festung 1142 und bauten sie zu einem der wichtigsten Verteidigungswerke der Kreuzfahrerstaaten aus, bevor Sultan Baibars sie 1271 eroberte.
Die Burganlage verbindet arabische Militärelemente mit europäischen mittelalterlichen Architekturmerkmalen, einschließlich einer zur Moschee umgebauten Kapelle.
Lokale Führer bieten Rundgänge durch die Innenräume, Wehrgänge und Kellergewölbe an, wobei festes Schuhwerk für die unebenen Steinwege und Treppen empfohlen wird. Die Öffnungszeiten sind begrenzt und können je nach lokalen Bedingungen variieren.
Die Garnison konnte bis zu 2000 Soldaten beherbergen und verfügte über Vorratskammern mit ausreichend Nahrung und Ausrüstung für fünf Jahre. Diese Kapazität machte die Festung nahezu unangreifbar durch längere Belagerungen.
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