N’Djamena, Hauptstadt im südlichen Tschad
N'Djamena ist eine Hauptstadt im südlichen Tschad, die sich dort ausbreitet, wo der Chari-Fluss auf den Logone trifft. Die Stadt liegt in einer flachen, schwemmlandreichen Ebene auf rund 300 Metern (etwa 980 Fuß) über dem Meer.
Ein französischer Kommandeur gründete 1900 ein Fort an dieser Stelle am Fluss. Die Siedlung wurde 1973 umbenannt, als die neue Regierung überall im Land afrikanische Namen einführte.
Die Einheimischen nennen die Hauptstadt häufig bei ihrem alten französischen Namen, obwohl sie seit Jahrzehnten umbenannt wurde. Auf den Straßenmärkten hört man Sara, Arabisch und Französisch, was die sprachliche Vielfalt der Region zeigt.
Die Stadt liegt an der Grenze zu Kamerun, der Fluss bildet die natürliche Trennlinie. Wer vom Flughafen in die Innenstadt fährt, sollte Zeit für die langen, manchmal staubigen Straßen einplanen.
Das Nationalmuseum zeigt einen uralten Schädel, der zu den ältesten menschlichen Vorfahren der Welt gehört. Dieses Fossil wurde in der nördlichen Wüste des Landes entdeckt und wird jetzt hier aufbewahrt.
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