Siegessäule, Militärdenkmal im Zentrum von Bangkok, Thailand
Das Siegesdenkmal besteht aus einem hohen Obelisken, umgeben von fünf Bronzefiguren, die auf gemauerten Sockeln stehen und Soldaten sowie Zivilisten darstellen. Die Figuren blicken nach außen in verschiedene Richtungen, während der Turm in der Mitte etwa 50 m in die Höhe ragt und von einem Verkehrskreisel umschlossen ist.
Das Bauwerk wurde im Juni 1941 eingeweiht, kurz nach einem Grenzkonflikt mit französischen Truppen in Indochina, der mit einem Waffenstillstand endete. Die eingravierte Liste von 656 Namen markiert den Preis dieses Konflikts für Thailand und symbolisiert den Willen des Landes, seine territoriale Souveränität zu verteidigen.
Der Name des Bauwerks erinnert daran, wie Thailand seine militärische Unabhängigkeit während der französischen Kolonialzeit in Indochina bewahren konnte. Heute ist der Platz ein Knotenpunkt für Studenten und Pendler, die sich am Vormittag in den umliegenden Cafés treffen oder auf den Verkehr warten, der rund um die Säule kreist.
Die Station der Hochbahn liegt direkt neben dem Kreisverkehr, sodass Besucher nur wenige Schritte laufen müssen, um die Skulpturen aus der Nähe zu sehen. Da der Verkehr hier sehr dicht ist, sollte man am besten die Fußgängerbrücken oder Zebrastreifen nutzen, um sicher auf die andere Straßenseite zu gelangen.
Die Bronzefiguren zeigen Uniformen und Ausrüstung aus den frühen 1940er Jahren, darunter Helme und Gewehre, die heute nur noch in Museen zu sehen sind. Wer genau hinsieht, kann auf den Sockeln Inschriften entdecken, die einzelne Truppengattungen benennen und so einen Einblick in die militärische Organisation jener Zeit geben.
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