Wiang Kum Kam, Archäologische Stätte in Tha Wang Tan, Thailand.
Wiang Kum Kam ist eine archäologische Stätte in Tha Wang Tan, Thailand, mit Überresten eines Königssitzes aus dem 13. Jahrhundert. Die ausgegrabenen Ruinen umfassen Tempel, Chedis und Kanäle auf einer Fläche von etwa 344 Hektar entlang des Flusses Ping.
König Mangrai gründete die Siedlung 1287 als Hauptstadt des Königreichs Lanna, doch wiederholte Überschwemmungen zwangen ihn, sie aufzugeben. Innerhalb weniger Jahre verlegte er seine Residenz nordwärts und gründete Chiang Mai als dauerhafteren Sitz.
Der Name des Ortes bedeutet in der Lanna-Sprache „goldene Stadt
Der Eintritt zu den Ausgrabungsflächen ist kostenlos, und man kann das Gelände zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Pferdewagen erkunden. Die meisten Tempel liegen entlang unbefestigter Wege durch Felder, daher ist festes Schuhwerk hilfreich.
Jahrhundertelang blieb der Ort unter Schlamm verborgen, bis Hochwasser in den 1980er Jahren die alten Strukturen freilegte. Archäologen entdeckten daraufhin mehr als vierzig Tempelstätten innerhalb der versunkenen Stadt.
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