Rama-VI.-Brücke, Eisenbahnbrücke in Bang Sue, Bangkok, Thailand
Die Rama-VI-Brücke ist ein Eisenbahnviadukt, das sich 441 Meter über den Fluss Chao Phraya spannt und aus Stahl mit fünf Abschnitten gebaut ist. Ihre Konstruktion ermöglicht es, dass Schiffe darunter fahren können, während Züge die Nord- und Südlinie der Stadt verbinden.
Französische Ingenieure begannen 1922 mit der Konstruktion des Bauwerks, das 1927 zum Geburtstag von König Rama VI. eröffnet wurde. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt die Brücke durch Bombardierungen Schäden, wurde aber später wiederhergestellt.
Die Brücke zeigt, wie die Stadt Bangkok Anfang des 20. Jahrhunderts wachsen wollte, indem sie Nord und Süd mit Eisenbahnen verband. Das Design spiegelt das französisch-thailändische Wissen wider, das damals für große Projekte notwendig war.
Am besten besucht man die Brücke am Vormittag, wenn das Licht ideal ist und die Hitze noch nicht zu intensiv wird. Gute Zugverkehrsverbindungen bedeuten, dass man die Struktur vom Zug aus sehen kann oder von nahegelegenen Bahnhöfen aus nähern kann.
Die Brücke wurde nach einem deutschen Dorf benannt, das von französischen Soldaten im Ersten Weltkrieg erobert worden war, wodurch eine ungewöhnliche Verbindung in der Geschichte widergespiegelt wird. Dieser Namenshintergrund wird oft übersehen, obwohl er die globalen Beziehungen dieser Ära zeigt.
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