Ao Phang Nga National Park, Nationalpark in der Provinz Phang Nga, Thailand
Der Nationalpark liegt an der Andamanensee in der Provinz Phang Nga und umfasst etwa 40 Inseln, die von steilen Kalksteinfelsen geprägt sind. Das Gebiet besteht aus einer Mischung aus offenem Wasser, Buchten und dichten Mangrovenwäldern, die zusammen ein komplexes Küstenökosystem bilden.
Der Park wurde 1981 unter Schutz gestellt und bewahrt Landschaftsformen, die Millionen von Jahren alt sind. Die Kalksteinfelsen entstanden während alter Meeresperioden und wurden dann durch Erosion und Wassereinwirkung in ihre heutige Form gearbeitet.
Fischergemeinden leben seit Generationen innerhalb des Parks und nutzen kleine Boote, um durch die Mangrovenlagunen zu navigieren. Diese traditionellen Lebensweisen prägen das tägliche Bild der Bucht und ihre Bewohner sind Teil des natürlichen Rhythmus dieser Landschaft.
Das Gebiet ist von November bis April am leichtesten zu besuchen, wenn das Wetter stabil und die See ruhig ist. Bootstouren starten von mehreren Orten aus: Phuket, Krabi oder Phang Nga Stadt, wobei die Wahl vom Ausgangspunkt abhängt.
Das Gebiet beherbergt eines der größten intakten Mangrovenwälder der Welt und ist ein wichtiger Nährboden für unzählige Fischarten. Diese Feuchtgebiete sind auch Rückzugsort für verschiedene Vogelarten und andere Wildtiere, die sonst nur schwer zu beobachten sind.
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