Wat Si Chum, Buddhistischer Tempel im Historischen Park Sukhothai, Thailand
Wat Si Chum ist ein buddhistischer Tempel aus Backstein im historischen Park von Sukhothai in Thailand, der eine sitzende Buddha-Statue aus Stuck in einer geschlossenen Halle beherbergt. Die Figur sitzt mit den Händen in der Geste der Erdberührung auf einem Sockel, umgeben von massiven Mauern, die nur durch eine schmale Öffnung an der Vorderseite zugänglich sind.
Der Tempel entstand während der Blütezeit des Königreichs Sukhothai im 13. oder 14. Jahrhundert, als sich die thailändische Kunstform entwickelte. Inschriften im Inneren verweisen auf spätere Renovierungen und Nutzungen durch folgende Herrschergenerationen.
Die Bezeichnung bezieht sich auf den schreitenden Buddha und die Art der quadratischen Halle, die eine für die Sukhothai-Architektur charakteristische Form verkörpert. Besucher finden heute in der Anlage Reste von Wandmalereien und Inschriften an den Innenwänden, die Szenen aus früheren Leben des Buddha darstellen.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und genügend Wasser mitbringen, da der Standort abseits der Hauptwege liegt und Schatten begrenzt ist. Die beste Zeit für einen Besuch ist früh am Morgen oder spätnachmittags, wenn das Licht durch die Vorderöffnung einfällt und die Statue hervorhebt.
Ein schmaler Gang innerhalb der Mauern führt nach oben und endet an Öffnungen nahe dem Kopf der Statue, durch die früher Stimmen zu hören waren. Diese Konstruktion erzeugte den Eindruck, die Figur selbst würde sprechen und Anweisungen geben.
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