Suan Mokkh, Buddhistisches Kloster in Lamet, Thailand
Wat Suan Mokkh ist ein buddhistisches Kloster in Lamet im Süden Thailands, das sich über einen weitläufigen Waldbereich erstreckt. Die Anlage umfasst Meditationshallen aus Holz und Stein, offene Pavillons und Wege, die durch hohe Bäume und Bambuswälder führen.
Ein thailändischer Mönch gründete diesen Ort im Jahr 1932, um eine einfachere Form der buddhistischen Praxis fernab städtischer Tempel zu entwickeln. Die Anlage wuchs über die Jahrzehnte durch Spenden und Freiwilligenarbeit und entwickelte sich zu einem Zentrum für Meditation und buddhistische Studien.
Der Name bedeutet "Garten der Befreiung" und spiegelt die Absicht wider, einen Ort zu schaffen, an dem Besucher durch Kontakt mit der Natur meditieren können. Die Anlage zeigt eine bewusste Mischung aus thailändischen und internationalen buddhistischen Symbolen, die in Skulpturen und Wandmalereien sichtbar werden.
Die Anlage ist tagsüber frei zugänglich, und Besucher können die Gärten und Außenbereiche erkunden, ohne an einem Retreat teilzunehmen. Wer sich für einen Meditationskurs anmeldet, sollte bequeme Kleidung mitbringen und sich auf einfache Bedingungen ohne moderne Annehmlichkeiten einstellen.
Die Toiletten sind als Lernort gedacht und tragen auf den Innenwänden buddhistische Sprüche, die zum Nachdenken über den Körper und seine Vergänglichkeit anregen sollen. Dieser ungewöhnliche Ansatz zeigt sich auch in anderen Bereichen, wo alltägliche Handlungen zur Gelegenheit für Achtsamkeit werden.
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