Prasat Nakhon Luang, Khmer-Tempelruinen in Nakhon Luang, Thailand
Prasat Nakhon Luang sind Ruinen einer Tempelanlage am Ostufer des Flusses Pa Sak, die aus Stein erbaute Heiligtümer und dekorative Elemente aufweist. Die Strukturen zeigen architektonische Merkmale, die von Khmer-Bautraditionen beeinflusst wurden.
Ein König ließ diese Königsresidenz im Jahr 1631 errichten, nachdem er architektonische Pläne von Angkor in Kambodscha durch eine Delegation erhalten hatte. Die Anlage verbindet siamesische und Khmer-Bautechniken aus dieser Zeitperiode.
Die Tempelanlage war ein wichtiger Ort für Zeremonien der siamesischen Könige, die hier spirituelle Rituale durchführten. Besucher können noch heute sehen, wie die Grundrisse der Gebäude die königlichen Räume und die heiligen Bereiche voneinander trennen.
An den Ruinen sind informative Tafeln angebracht, die die Bedeutung verschiedener Strukturen erklären, und markierte Wege führen Besucher durch das Gelände. Die Pfade sind flach und leicht zu begehen, was einen komfortablen Rundgang ermöglicht.
Im Norden der Haupttempelanlage steht ein Pavillon, der ein unvollendetes Dharma Chakra beherbergt, das Überlieferungen zufolge einst den Pa Sak River hinuntergetrieben wurde. Dieses mysteriöse Steinrad gehört zu den rätselhaftesten Elementen des Ortes.
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