Hala-Bala, Wildtierreservat in der Provinz Narathiwat, Thailand.
Hala-Bala ist ein Wildschutzgebiet im Süden Thailands, in der Provinz Narathiwat, direkt an der Grenze zu Malaysia gelegen. Das Gebiet umfasst dichten Tieflandregenwald, Flusssysteme und Feuchtgebiete, die zusammen einen der artenreichsten Lebensräume Südostasiens bilden.
Die thailändische Regierung richtete dieses Schutzgebiet 1996 ein, um den Wald vor zunehmender Abholzung und landwirtschaftlichem Druck zu bewahren. Es war Teil einer breiteren nationalen Strategie zum Schutz der verbliebenen Tieflandwälder im Süden des Landes.
Hala-Bala liegt in einer Region, in der lokale Gemeinschaften seit Generationen den Wald als Teil ihres Alltags nutzen. Vögel wie Nashornvögel gelten in der Gegend als Zeichen für gesunde Wälder und werden von Einheimischen mit Respekt betrachtet.
Das Gebiet ist abgelegen und die Infrastruktur ist minimal, daher sollten Besucher Genehmigungen bei den lokalen Behörden einholen und alle notwendigen Vorräte mitbringen. Eine frühe Ankunft am Morgen erhöht die Chancen, Wildtiere zu sehen, da viele Tiere in den Abendstunden weniger aktiv sind.
Hala-Bala ist einer der wenigen Orte auf der Welt, an dem zehn verschiedene Nashornvogelarten im selben Gebiet beobachtet werden können. Einige dieser Arten sind anderswo in Thailand kaum noch zu finden, was diesen Wald zu einem der wichtigsten Rückzugsorte für diese Vögel macht.
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