Duschanbe, Hauptstadt im Gissar-Tal, Tadschikistan
Duschanbe ist die Hauptstadt Tadschikistans im Hissar-Tal, wo die Straßen zwischen Plätzen verlaufen und sich Parks über mehrere Hektar erstrecken. Die Stadt liegt zwischen den Ausläufern der Berge, wobei der Varzob-Fluss von Osten nach Westen durch das Zentrum verläuft.
Das einstige Dorf erhielt den Status als Hauptstadt im Jahr 1924 und entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer Industriestadt. Während des Zweiten Weltkriegs zogen mehrere Fabriken aus dem europäischen Teil der Sowjetunion hierher.
Lokale Einwohner versammeln sich oft entlang der breiten Fußgängerzonen, wo sie Tee trinken und Besucher Schachspieler auf den öffentlichen Bänken beobachten können. Die Architektur zeigt sowohl sowjetische Plattenbauten als auch hellere Gebäude jüngerer Zeit mit verglasten Fassaden.
Ein Netzwerk von Buslinien verbindet verschiedene Stadtteile, während Gehwege breit angelegt sind und das Zentrum zu Fuß erreichbar ist. Viele öffentliche Einrichtungen konzentrieren sich entlang der Hauptstraßen, wo Besucher Zugang zu Bankautomaten und Wechselstuben finden.
Der Ortsname stammt vom persischen Wort für Montag, weil hier einst wöchentlich ein Basar stattfand. Heute erinnert daran wenig, doch manche ältere Märkte öffnen nach wie vor an diesem Wochentag ihre Hauptstände.
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