Tadschikistan, Binnenland in Zentralasien
Tadschikistan ist ein Binnenstaat in Zentralasien, der auf 143.100 Quadratkilometern liegt und vom Pamir-Gebirge mit Gipfeln über 7.000 Metern geprägt wird. Tiefe Täler durchziehen das Land mit Gletscherseen und Flüssen, die westwärts Richtung Fergana-Tal fließen.
Das Gebiet gehörte ab dem sechsten Jahrhundert vor Christus zum Perserreich und wechselte durch verschiedene Dynastien, bevor es im neunzehnten Jahrhundert unter russische Kontrolle kam. 1929 wurde es sowjetische Republik, 1991 unabhängig, gefolgt von einem Bürgerkrieg bis 1997.
Die Bevölkerung spricht Tadschikisch, eine persische Sprache, die im Alltag und bei Gedichtlesungen zu hören ist. Familien fertigen heute noch Seidenteppiche und bestickte Textilien nach traditionellen Mustern, die bei Hochzeiten und Festen getragen werden.
Reisen in die Berge sind zwischen Juni und September am besten, wenn die hohen Pässe schneefrei bleiben. Der Flughafen in Duschanbe bietet regelmäßige Verbindungen, und das Nationalmuseum zeigt archäologische Funde und traditionelle Webarbeiten.
Das Wakhan-Tal bildet einen schmalen Bergkorridor, der das Land mit Afghanistan, Pakistan und China verbindet. Archäologen haben dort buddhistische Stätten aus dem ersten Jahrtausend freigelegt, die Händler auf alten Routen passierten.
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