Zarafshan Range, Gebirgskette im Norden Tadschikistans.
Das Zarafshan-Gebirge erstreckt sich von Osten nach Westen und weist zahlreiche Gipfel auf, viele davon über 5000 Meter hoch, mit dem höchsten Punkt MGU-Spitze auf 5418 Metern. Das Gebirge enthält viele Gletscher und wird von mehreren Pässen durchzogen, die als Verbindungswege zwischen entfernten Regionen dienen.
Russische Forscher führten Mitte des 19. Jahrhunderts die erste systematische Vermessung des Gebirges durch und dokumentierten Gletscher sowie geologische Merkmale. Diese frühen Expeditionen prägten das geografische Verständnis der Region nachhaltig.
Die Täler rund um das Gebirge sind Heimat von Tadschiken und Yaghnobi-Gemeinschaften, die traditionelle Berglandwirtschaft betreiben und ihre Lebensweisen an die Höhenlage angepasst haben.
Der Zugang zum Gebirge erfolgt über mehrere Hochpässe, davon sind zwei hauptsächlich für Fahrzeugverkehr nutzbar und ermöglichen die Querung zwischen großen Siedlungen. Wanderer sollten sich auf raue Bedingungen in großer Höhe einstellen und die kurze Saison zum Erkunden nutzen.
Unter dem Gebirge verbirgt sich ein tiefes Höhlensystem, das mit einer Tiefe von etwa 1000 Metern eines der tiefsten in der Region ist. Dieses unterirdische Netzwerk enthält mehrere riesige Kammern und seltene geologische Formationen, die es zu einer bemerkenswerten geologischen Stätte machen.
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