Chatlon, Verwaltungsprovinz im südlichen Tadschikistan.
Khatlon ist eine Provinz in Südtadschikistan mit einer Fläche von etwa 24.800 Quadratkilometern, die von Bergketten und Tälern geprägt ist. Das Gebiet erstreckt sich zwischen der afghanischen und usbekischen Grenze und ist vor allem für seinen landwirtschaftlichen Anbau bekannt.
Die heutige Struktur der Provinz entstand 1992 durch die Zusammenlegung von zwei sowjetischen Verwaltungsgebieten nach dem Zerfall der Sowjetunion. Diese Neuorganisation folgte auf einen regionalen Konflikt, der die Grenzziehung zwischen Kurgan-Tjube und Kulob neu definierte.
Die Bewohner von Khatlon sprechen überwiegend Tadschikisch und Usbekisch und bewahren ihre handwerklichen Traditionen in der Teppichweberei und Stickerei. Diese Fertigkeiten sieht man in lokalen Märkten und Werkstätten, wo die Handwerker nach wie vor traditionelle Muster verwenden.
Bokhtar ist das administrative Zentrum und der Ausgangspunkt für die Erkundung der Region über ein Netzwerk von Landstraßen. Besucher sollten beachten, dass die Infrastruktur ländlich geprägt ist und Reisen zwischen den verschiedenen Bezirken Zeit erfordert.
Die Provinz ist reich an Mineralvorkommen und wird wegen ihrer großangelegten Baumwollproduktion weithin bekannt. Diese landwirtschaftliche Spezialisierung prägt die Landschaft und die lokale Wirtschaft stark.
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