Chudschand, Historisches Zentrum im Norden Tadschikistans
Khujand ist eine Stadt in der Provinz Sughd im Norden Tadschikistans, die sich entlang des Flusses Syrdarja erstreckt. Breite Boulevards mit Platanen führen vom historischen Zentrum zu modernen Wohnvierteln, während Obstgärten und Baumwollfelder die Stadtränder prägen.
Alexander der Große gründete hier im Jahr 329 vor Christus eine Festung als nördlichsten Außenposten seines Reiches. Die Stadt wechselte in den folgenden Jahrhunderten zwischen persischer, arabischer, mongolischer und russischer Herrschaft.
Der Name stammt aus dem Persischen und bedeutet 'Herr' oder 'Meister', was die lange Tradition der Stadt als Handelszentrum widerspiegelt. Heute versammeln sich Einheimische in den Teehäusern entlang der Hauptstraßen, wo Männer Schach spielen und Familien am Abend frisch zubereitete Somsa kaufen.
Die Sommermonate bringen Temperaturen über 40 Grad Celsius mit sich, während der Winter mild bleibt und selten unter null Grad sinkt. Wasser aus Flaschen ist überall erhältlich und die meisten Geschäfte öffnen früh am Morgen.
Ein großer Stausee liegt flussaufwärts und verwandelt die Landschaft in eine Wasserfläche, die Fischer das ganze Jahr über nutzen. An den Ufern stehen kleine Hütten, in denen man frisch gegrillten Fisch mit Fladenbrot serviert bekommt.
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