Hait, Bergdorf in der Region Gharm, Tadschikistan.
Khait ist ein Bergdorf im Westen des Berges Chokrak in Zentraltadschikistan. Es liegt in einem Tal, das von steilen Hängen und tiefen Schluchten umgeben ist, die das gesamte Gelände prägen.
Im Jahr 1949 löste ein Erdbeben einen gewaltigen Felsrutsch aus, der das gesamte Tal veränderte und Siedlungen in der Tiefe begrub. Dieses Ereignis gilt als eine der größten geologischen Katastrophen, die in der Region je aufgezeichnet wurden.
In Khait erinnert ein Marmorgedenkstein an die Menschen, die bei der Naturkatastrophe ums Leben kamen, und Besucher können ihn besichtigen. Die Dorfbewohner geben die Erinnerung an dieses Ereignis von Generation zu Generation weiter.
Das Dorf liegt in einer abgelegenen Bergregion und ist nur über kurvenreiche Gebirgspässe erreichbar, was eine sorgfältige Reiseplanung erfordert. Im Winter können viele Abschnitte der Strecke durch Schnee und Eis unpassierbar werden.
Die Felslavine von 1949 bewegte so viel Material, dass sie ganze Dörfer unter einer mehrere Meter dicken Schicht aus Stein und Schutt begrub, die bis heute nicht abgetragen wurde. Wer das Gebiet durchquert, bewegt sich daher buchstäblich über den Überresten vergangener Siedlungen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.