Badhyz, Naturschutzgebiet in der Provinz Mary, Turkmenistan.
Das Badhyz-Naturschutzgebiet erstreckt sich über eine große Fläche zwischen den Flüssen Kushka und Tejen, wo sanfte Hügel das Gelände prägen. Die Landschaft beherbergt verschiedene Tierarten und wird durch klare Schutzgrenzen zu der angrenzenden iranischen Region definiert.
Das Gebiet wurde bereits in den 1940er Jahren als Schutzzone ausgewiesen, um bedrohte Tierarten zu bewahren. Die Grundung war eng mit dem Ziel verbunden, eine bestimmte Wildassenart vor dem Aussterben zu retten, die hier seitdem wieder anzuwachsen begann.
Das Schutzgebiet spielt eine wichtige Rolle für die lokale Identität, da es Turkmenistans natürliche Vielfalt bewahrt und für Besucher zeigt, welche Tierarten in dieser Region heimisch sind. Die drei Heiligtümer Chemenibit, Kyzyldzhar und Pulkhatyn sind sichtbare Zeichen dieser Bewahrungsarbeit.
Der Zugang zum Gebiet ist eingeschränkt und erfordert vorherige Genehmigungen sowie eine gute Vorbereitung wegen der abgelegenen Lage. Besucher sollten mit schwierigen Bedingungen und begrenzten Einrichtungen rechnen, weshalb eine grundliche Planung erforderlich ist.
Die Region ist Heimat seltener großer Raubtiere wie persische Leoparden, gestreifte Hyänen und graue Wölfe, die kaum in anderen Teilen der Welt vorkommen. Diese predator-arten spielen eine wichtige Rolle im lokalen ökosystem und ziehen spezialisierte Beobachter an.
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