Djerba, Mittelmeerinsel im Golf von Gabes, Tunesien
Djerba ist eine Insel im Golf von Gabès, die über eine römische Straße mit dem tunesischen Festland verbunden ist. Das Gelände besteht aus niedrigen sanften Hügeln, Olivenhainen und sandigen Küsten, die das Mittelmeer säumen.
Der Ort wurde im 7. Jahrhundert von arabischen Truppen erobert und später von Normannen, Spaniern und Osmanen regiert. Im 19. Jahrhundert kam die Insel unter französische Verwaltung, bis Tunesien 1956 unabhängig wurde.
Die Insel ist bekannt für die vielfältige Architektur ihrer Dörfer, wo weiß getünchte Häuser mit flachen Dächern und kleinen Fenstern die Hitze abhalten. Viele Bewohner leben immer noch in traditionellen Menzel-Gehöften, die von Obstgärten und Palmhainen umgeben sind.
Ein Flughafen im Süden empfängt Verbindungen aus Europa, während Fähren zwischen der Insel und dem Festland verkehren. Die Hauptorte und Strände sind mit dem Auto oder Sammeltaxis gut zu erreichen.
Die Werkstätten in mehreren Dörfern produzieren noch immer Töpferwaren und Keramikgegenstände mit jahrhundertealten Techniken. Handwerker brennen die Stücke in speziellen Öfen, die mit Olivenholz beheizt werden.
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