Mareth-Linie, Militärische Verteidigungslinie bei Mareth, Tunesien
Die Mareth-Linie ist eine Befestigungsanlage in Südtunesien, die sich über das flache Gelände vom Meer bis zu den Bergen erstreckt. Sie besteht aus zahlreichen Bunkern und Gräben aus Beton, die in regelmäßigen Abständen angeordnet sind.
Französische Ingenieure bauten diese Verteidigungslinie in den späten 1930ern als Schutzmaßnahme gegen mögliche Angriffe von Libyen aus. Im Jahr 1943 wurde die Anlage zum Schauplatz heftigerer Kämpfe zwischen verschiedenen Armeen.
Der Ort trägt den Namen der Gefechte, die hier 1943 stattfanden und ist heute ein Gedenkort für die Kämpfe des Nordafrika-Feldzugs. Besucher können die Spuren dieser Ereignisse in den erhaltenen Befestigungen und Ausstellungen vor Ort nachvollziehen.
Die Anlage ist über geführte Touren zugänglich, die Besuchern helfen, die verschiedenen Teile der Befestigung zu verstehen. Informationstafeln erklären die Funktion der einzelnen Bauwerke und ihre strategische Anordnung.
Ein großer Wehrgraben aus natürlichen und künstlichen Elementen verläuft entlang der Linie und nutzt ein vorhandenes Flussbett als natürliche Barriere. Diese Kombination machte die Verteidigungsposition für Angreifer besonders schwierig zu überwinden.
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