Sidi Bou Saïd, Mediterrane Küstenstadt im Gouvernement Tunis, Tunesien
Sidi Bou Said ist eine mediterrane Küstenstadt im Gouvernement Tunis in Tunesien, die auf steilen Klippen über dem Meer thront. Gepflasterte Wege schlängeln sich zwischen weiß getünchten Häusern mit gewölbten Fenstern und hölzernen Portalen, die mit kunstvollen Nägeln verziert sind.
Die Stadt entstand im 13. Jahrhundert um das Grabmal von Abu Said Ibn Khalef Ibn Yahia El-Beji, einem religiösen Lehrer aus der Zitouna-Moschee. Baron d'Erlanger führte in den 1920er Jahren die weiß-blaue Farbgebung ein, die das Ortsbild bis heute prägt.
Das Café des Nattes aus dem 18. Jahrhundert empfängt Gäste auf niedrigen Sitzen unter einem schattigen Innenhof, wo süßer Minztee in kleinen Gläsern serviert wird. Handwerker in den Gassen verkaufen bemalte Vogelkäfige und Keramikfliesen, die das maritime Erbe der Region widerspiegeln.
Die TGM-Bahn verbindet den Ort tagsüber im 30-Minuten-Takt mit dem Zentrum von Tunis und fährt ab der Station Tunis Marine. Die Gassen sind steil und teilweise uneben, festes Schuhwerk erleichtert das Erkunden der Hänge.
Der Palast Ennejma Ezzahra beherbergt das Zentrum für arabische und mediterrane Musik und zeigt eine umfangreiche Sammlung traditioneller Instrumente. In den Gärten wachsen Jasminbüsche, deren Duft sich abends durch die Gassen zieht.
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