Tabarca, Stadt in Tunesien
Tabarka ist eine Küstengemeinde im Nordwesten Tunesiens, die sich zwischen dem Mittelmeer und bewaldeten Hügeln erstreckt. Der Ort hat einen kleinen Hafen, ein altes Stadtviertel und Wohngebiete, die sich hinter der Küstenlinie ins Landesinnere ziehen.
Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert von türkischen Korsaren als Seehandelsstützpunkt angelegt. Später kontrollierten europäische Kaufleute, vor allem Genuesen, den Ort und nutzten ihn als Basis für den Korallenhandel.
Der Ort trägt seinen Namen vom Berberwort für Trommeln und war lange Zeit ein Zentrum für Fischereihandwerk und Korallenraub. Die lokale Bevölkerung hat diese Tradition bewahrt und Sie sehen immer noch Fischer und kleine Handwerksbetriebe, die das kulturelle Gedächtnis der Stadt prägen.
Der Hafen und die alten Viertel lassen sich gut zu Fuß erkunden, wobei die Hügel hinter dem Ortszentrum steiler werden. Frühling und Herbst sind angenehmer für Spaziergänge im Freien als der heiße Sommer.
Vor der Küste von Tabarka gibt es eine kleine Felseninsel, auf der eine genuesische Festung steht, die man von der Stadt aus gut sehen kann. Die Insel ist über einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden, was ihr eine ungewöhnliche Form gibt.
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