Fort génois de Tabarka, Genuesische Festung auf einem Hügel in Tabarka, Tunesien
Die genuesische Festung von Tabarka erhebt sich auf einem erhöhten Gelände und überblickt das Mittelmeer und die Stadt darunter. Die Struktur wird durch Wehrmauern definiert, die sich entlang des Umfangs erstrecken und dem Bauwerk seine charakteristische Gestalt verleihen.
Die Familie Lomellini aus Genua erhielt 1542 die Kontrolle über die Festung vom König von Sizilien als Belohnung für die Gefangennahme des Korsaren Dragut. Diese Übergabe markierte einen Wendepunkt in der europäischen Präsenz in der Region und etablierte eine lange genuesische Herrschaft.
Die Festung ist mit der Geschichte der Tabarquinen verbunden, die hier eine blühende Korallfischergemeinde aufbauten, bevor sie sich auf die Insel San Pietro begaben. Der Ort bewahrt die Erinnerung an diese Gemeinschaft und ihre Verbindung zum Meer.
Der Besuch des Forts ist zu Fuß oder mit dem Auto möglich, da sich die Anlage leicht auf dem Hügel erreichen lässt. Der innere Zugang erfordert normalerweise Genehmigung vom Personal vor Ort, daher ist es sinnvoll, sich vorher zu informieren oder beim Eintreffen zu fragen.
Die Festung blieb drei Jahrzehnte lang geschlossen, bevor sie 2016 durch die Bemühungen der Vereinigung für Geschichte und Denkmäler wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Diese Wiedereröffnung ermöglichte es Besuchern, wieder direkten Kontakt mit dieser wichtigen Stätte zu haben.
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