Mahdia, Historische Küstenstadt im östlichen Tunesien
Mahdia liegt auf einer schmal zulaufenden felsigen Landzunge ins Mittelmeer und erstreckt sich mit weißen Häusern und goldenen Sandstränden entlang einer Bucht. Die Stadt besitzt eine befestigte Medina mit engen Gassen und einen alten Hafen, der von hohen Mauern geschützt wird.
Im Jahr 921 errichtete die Fatimiden-Dynastie die Stadt als ihre Hauptstadt mit Festungsmauern, Palästen und einem künstlichen Hafen für die Kontrolle des Mittelmeerhandels. Diese Gründung machte sie zu einem wichtigen Zentrum maritimer Macht in der Region.
In der Medina stellen lokale Handwerker in kleinen Werkstätten bis heute Seidenstoffe mit Gold- und Silberfäden her. Diese Webtradition prägt das Handwerk und das Alltagsbild der Altstadt.
Die Stadt ist über die Sahel-Metro-Linie mit Sousse und Monastir verbunden und bietet regelmäßige Zugverbindungen für Besucher. Der Bahnhof liegt zentral und ermöglicht es, die Küstenstrecke in beiden Richtungen zu erkunden.
Ein Friedhof am Meer enthält kleine weiße Gräber, die zum Wasser ausgerichtet sind und an eine antike phönizische Militärhafen-Stätte grenzen. Diese seltene Anordnung verbindet religiöse Tradition mit der Geschichte des Ortes als strategischer Seehafen.
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