Medina von Tunis, Historisches islamisches Viertel in Tunis, Tunesien
Die Medina von Tunis ist eine historische Altstadt, die sich über 270 Hektar erstreckt und Moscheen, Märkte, Paläste und Wohngebäude durch ein dichtes Netz von Gassen verbindet. Die Straßen sind eng und gewunden, mit vielen Durchgängen, die überraschende Ecken und versteckte Innenhöfe freilegen.
Sie wurde um 698 als Siedlung um die Moschee al-Zitouna gegründet und wuchs während der Hafsiden-Dynastie zum wichtigsten religiösen und Handelszentrum Nordafrikas heran. Im Laufe der Jahrhunderte durchlebte die Stadt verschiedene Phasen unter arabischer und später osmanischer Herrschaft.
Der Stadtteil ist ein lebendiger Ort, an dem Menschen täglich einkaufen, beten und zusammenkommen, geprägt von arabischer, osmanischer und lokaler Architektur, die sich in den Fassaden und Innenhöfen widerspiegelt.
Mehrere Eingänge bieten Zugang zur Medina, wobei das Bab el Bahr-Tor direkte Wege zu Hauptzielen und traditionellen Märkten bietet. Das Gelände ist zu Fuß zu erkunden, obwohl die Gassen eng und leicht verwirrend sein können; ein Stadtplan hilft bei der Navigation.
Die Straßen folgen einem sozialen Muster, bei dem Wohngebäude weiter weg vom Markttrubel liegen, um den Bewohnern Ruhe und Privatsphäre zu bieten. Dieses Prinzip zeigt, wie die Stadtplanung Alltag und Handel voneinander trennte.
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