Pupput, Römische archäologische Überreste im Gouvernorat Nabeul, Tunesien.
Pupput ist eine römische Stätte an der tunesischen Mittelmeerküste mit Wohnvierteln, Badeanlagen und Bodenmosaiken, die über 2000 Jahre alt sind. Die Ruinen liegen zwischen zwei Wadis und zeigen die Architektur einer wohlhabenden römischen Siedlung.
Der Ort wuchs unter dem romischen Kaiser Commodus zwischen 185 und 192 nach Christus von einem einfachen Dorf zu einer Kolonie heran. Dieser Status brachte Verwaltungsaufgaben und wirtschaftliche Entwicklung mit sich.
Die antike Nekropolis von Pupput zeigt durch ihre Gräber und Bestattungsgegenstände, wie die Bewohner ihre Toten ehrten und welche sozialen Unterschiede es damals gab. Man kann in den Überresten erkennen, wie wichtig diese Friedhöfe für die Gemeinschaft waren.
Die Ausgrabungsstätte wird von modernen Hotels umgeben, was den Zugang erleichtert, aber auch bedeutet, dass man nicht alle antiken Strukturen sehen kann. Es ist sinnvoll, früh am Tag zu kommen, um in Ruhe umherzuwandern und die einzelnen Bereiche zu erkunden.
Ein besonderer Raum namens das Triclinium zeigt schwarzweiße geometrische Muster, die Kunsthandwerker mit winzigen Steinen in den Boden gelegt haben. Diese detaillierte Mosaikarbeit ist bemerkenswert erhalten und gibt einen Einblick in die handwerklichen Fähigkeiten der Bewohner.
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