Dschabal Ischkul, Berggipfel im Ichkeul-Nationalpark, Tunesien.
Der Berg ist ein Kalksteingipfel im Ichkeul-Nationalpark und erhebt sich markant über die umgebende Landschaft mit steilen Flanken und einer ausgeprägten Form. Die Lagunenwelt darunter und die mediterrane Küstenlandschaft drumherum machen diesen Ort zu einem natürlichen Ankerpunkt der Region.
Der Berg diente bereits in der Antike als Orientierungspunkt fuer Seefahrer, die die Mittelmeerrouten zwischen etablierten Hafenstaedten befuhren. Die Staerke seiner Praesenz in der Landschaft machte ihn zu einem unvergaesslichen Bezugspunkt fuer die Navigation ueber Wasser.
Hirten nutzen die Berghänge nach alten Gewohnheiten, die Herden folgen jahreszeitlichen Mustern, die seit langem weitergegeben werden. Diese Praktiken prägen das Aussehen der Landschaft und zeigen, wie Menschen und Natur hier zusammenleben.
Markierte Wege fuehren vom Parkeingang hinauf, wobei die Route je nach Wetterlage unterschiedlich anspruchsvoll sein kann. Es ist ratsam, frueh am Tag zu starten und auf die Sonnenposition sowie Witterungsveraenderungen zu achten, da der Gipfel exponiert ist.
In den Haengen befinden sich Marmorbrueche, die seit der Antike genutzt wurden und Baumaterial fuer Bauwerke im ganzen Mittelmeerraum lieferten. Heute sind noch Spuren dieser Gewinnung sichtbar und zeigen, wie intensiv dieser Ort fuer Rohstoffabbau genutzt wurde.
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