Djebel Zaghouan, Berggipfel in Zaghouan, Tunesien
Djebel Zaghouan ist ein Bergipfel in Tunesien mit einer Höhe von etwa 1.300 Metern und zeigt steile Grate sowie natürliche Höhlen an seinen Flanken. Die Vegetation reicht von mediterranen Pflanzen in den unteren Zonen bis zu spärlicheren Arten in den höheren Lagen.
In der Antike stand auf dem Berg ein römischer Tempelbau, der als Startpunkt eines großen Aquädukts diente, das Wasser über weite Strecken nach Karthago transportierte. Diese Struktur zeigt die technische Bedeutung des Ortes für das antike Reich.
Der Berg wurde von der lokalen Bevölkerung als heiliger Ort verehrt und zieht Besucher an, die an den Hängen wandern und die Natur erleben. Die Landschaft spiegelt jahrhundertelange menschliche Präsenz wider, ohne dabei überlaufen zu wirken.
Der Aufstieg erfordert Konzentration auf den markierten Pfaden und dauert etwa einen halben Tag hin und zurück durch den Nationalpark. Besucher sollten festes Schuhwerk, Wasser und Schutz vor der Sonne mitbringen, besonders in den warmeren Monaten.
Entlang der Pfade sind alte Bergbaustollen sichtbar, die tiefe vertikale Öffnungen bilden und auf längst vergangene Bergbauaktivitäten hinweisen. Diese Schächte erzählen die Geschichte wirtschaftlicher Tätigkeiten, die den Berg über Jahrhunderte geprägt haben.
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