Djebel Zaghouan, Berggipfel in Zaghouan, Tunesien
Djebel Zaghouan ist ein Berggipfel in Tunesien, der auf etwa 1.300 Meter ansteigt und sich durch steile Kämme sowie natürliche Höhlen auszeichnet, die in seine Flanken eingeschnitten sind. Die unteren Hänge sind mit mediterraner Vegetation bedeckt, während es weiter oben karger wird.
Im Altertum errichteten die Römer am Fuß des Berges einen Tempel zu Ehren der Wassergottheit und nutzten die dortigen Quellen als Ausgangspunkt eines Aquädukts, der Wasser bis nach Karthago leitete. Dieser Aquädukt gehörte damals zu den längsten der antiken Welt.
Der Berg ist unter dem Namen Djebel Zaghouan bekannt und wird von Einheimischen als Orientierungspunkt in der Region wahrgenommen. Die Hänge werden von Wanderern und Naturfreunden aus der Umgebung regelmäßig besucht, besonders an Wochenenden.
Der Aufstieg verläuft über markierte Wege im Nationalpark und dauert für einen Hin- und Rückweg in der Regel einen halben Tag. Festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und Sonnenschutz sind besonders in den wärmeren Monaten unbedingt empfehlenswert.
Entlang der Wanderwege sind alte Minenschächte sichtbar, die tiefe senkrechte Öffnungen in den Fels bilden und auf frühere Bergbauaktivitäten am Berg hinweisen. Diese Spuren sind kaum dokumentiert und überraschen die meisten Besucher, die sie zum ersten Mal entdecken.
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