Archäologische Stätte von Karthago, Archäologische Stätte in Karthago, Tunesien.
Die archäologische Stätte von Carthago erstreckt sich über 600 Hektar an der Küste und umfasst die Überreste von Häfen, römischen Villen und großen Badeanlagen aus verschiedenen Epochen. Die Ruinen sind in acht verschiedene Zonen unterteilt, die es ermöglichen, unterschiedliche Bereiche mit jeweils eigenen Eingängen zu erforschen.
Phönizier gründeten Carthago im 9. Jahrhundert v.Chr. als Handelspunkt, der sich zu einer mächtigen Mittelmeerstadt entwickelte. Im Jahr 146 v.Chr. zerstörten die Römer die Stadt völlig, bauten sie dann selbst wieder auf und errichteten neue Strukturen über den alten Ruinen.
Die Grabstätten zeigen phönizische Begräbnispraktiken, während römische Wohnhäuser und byzantinische Kirchen die verschiedenen Besatzungen widerspiegeln. An den Überresten kann man sehen, wie unterschiedliche Kulturen über Jahrhunderte hinweg am selben Ort lebten.
Das Gelände ist groß und am besten an mehreren Tagen zu erforschen, da man zwischen den Zonen zu Fuß gehen oder fahren muss. Gutes Schuhwerk und Schutz vor der Sonne sind wichtig, da es wenig Schatten gibt und die Wege über freie Flächen führen.
Die antiken Häfen haben ihre ursprünglichen runden und rechteckigen Formen bewahrt und zeigen, wie fortgeschrittene Ingenieurskunst die Phönizier bei der Planung ihrer Schifffahrtsanlagen anwendeten. Diese gut erkennbaren Strukturen sind heute noch am Boden sichtbar und lassen sich besonders gut von bestimmten Aussichtspunkten erkennen.
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