Pergamon, Archäologische Stätte in Bergama, Türkei
Pergamon ist eine archäologische Stätte auf einem Hügel in der Nähe von Bergama, bestehend aus mehreren terrassierten Ebenen mit Tempeln, einem Theater und Verwaltungsbauten aus lokalem Stein. Die Anlage erstreckt sich über verschiedene Höhenstufen und bietet Zugang zu den Überresten der antiken Stadt, die sich über den gesamten Hang verteilen.
Die Attaliden-Dynastie machte den Ort im dritten Jahrhundert vor Christus zu ihrer Hauptstadt und errichtete bedeutende Bauten auf der Akropolis. Unter ihrer Herrschaft entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Zentrum der hellenistischen Welt, bevor sie später unter römische Kontrolle fiel.
Der Name Pergamon bezieht sich auf die antike Stadt und ihre Akropolis, die heute ein wichtiges Ziel für Besucher mit Interesse an griechischer und römischer Geschichte ist. Vor Ort sind die Überreste von Tempeln, öffentlichen Gebäuden und Wohnhäusern zu sehen, die zeigen, wie die Stadt einst organisiert war.
Eine Seilbahn von der unteren Station in der Akropol-Straße bringt Besucher zum oberen Teil der Anlage und verkehrt täglich von halb neun Uhr morgens bis halb sechs Uhr abends. Der Weg durch die Ruinen ist teilweise steil und uneben, daher sind festes Schuhwerk und genügend Trinkwasser empfehlenswert.
Das Theater mit Platz für Zehntausend Zuschauer wurde direkt in den steilen Hang gebaut und gilt als das steilste antike Theater der Welt. Die Loge für königliche Besucher ist noch zu erkennen und zeigt, wie wichtig gesellschaftliche Hierarchien in der Anlage waren.
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