Galatien, Historischer Bezirk in Zentralanatolien, Türkei
Galatien ist eine historische Region in Zentralanatolien, die von Bithynien, Pontus und Phrygien umgeben war. Die wichtigsten Siedlungen waren Ankara, Pessinus und Tavium, gelegen in flachen Tälern mit breiten Flüssen und fruchtbarem Gelände.
Keltische Gruppen aus Thrakien zogen nach 279 v.Chr. in dieses Gebiet, nachdem sie die Balkanhalbinsel überfallen hatten. Im Jahr 25 v.Chr. wurde das Gebiet unter römische Kontrolle gebracht und zur Provinz.
Der Name Galatien stammt von keltischen Stämmen, die sich hier niederließen und ihre eigenen Siedlungen gründeten. Besucher können heute römische Ruinen und Inschriften sehen, die zeigen, wie diese Gruppen mit der lokalen Bevölkerung zusammenlebten.
Das Gebiet entspricht heute den türkischen Provinzen Ankara und Eskişehir, was bedeutet, dass Sie mehrere Tage benötigen, um zwischen den Stätten zu reisen. Ankara ist ein guter Ausgangspunkt, um die wichtigsten Ruinen und Museen zu erkunden.
Ein heiliger Hain in Pessinus war der Göttin Kybele geweiht und zog Tausende von Pilgern aus dem gesamten Reich an. Der Ort zeigt, wie lokale anatolische Religionen mit den neuen Bewohnern verschmolzen.
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