Ostanatolien, Gebirgsregion in der östlichen Türkei
Die Region Ostanatolien ist ein ausgedehntes Gebiet in der östlichen Türkei, das sich über hohe Berge, weite Hochebenen und tiefe Täler erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen kargen Hängen, grünen Weiden und Seen, die von erloschenen Vulkanen umgeben sind.
Die türkische Regierung definierte dieses Gebiet als eigenständige Region während einer geografischen Konferenz im Jahr 1941, um die Verwaltung des Landes zu vereinheitlichen. Schon vor dieser formellen Gliederung war das östliche Hochland seit Jahrhunderten ein Durchgangsgebiet für Karawanen und Wanderhirten.
In den Dörfern der Region versammeln sich Familien weiterhin in traditionellen Steinhäusern mit dicken Mauern, die Schutz vor den strengen Wintertemperaturen bieten. Die Bewohner bereiten Käse und Joghurt nach überlieferten Methoden zu und teilen ihre Mahlzeiten oft auf niedrigen Tischen, während draußen Schafherden über die Hochebenen ziehen.
Wer diese Region im Winter besucht, sollte warme Kleidung und wasserfeste Schuhe mitbringen, da Schnee und Temperaturen unter null Grad die Regel sind. Die Straßen zwischen den Provinzen bleiben in der Regel befahrbar, aber kleinere Wege in höheren Lagen können für Wochen gesperrt sein.
Der Vansee liegt auf über 1700 Metern Höhe und ist der größte Sodasee der Welt, was ihm einen leicht salzigen Geschmack verleiht. Das Wasser wirkt im Sommer tiefblau und zieht jedes Jahr viele Vögel an, die an den flachen Ufern rasten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.